Lehrbucharbeit der Lehrer - ÖHLA | Öffentliche Handelslehranstalt zu Leipzig 1831 - 1950 | OEHLA

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Umfangreiche beispielgebende Lehrbucharbeit der Lehrer der ÖHLA

Die erfolgreiche Arbeit und die Ausstrahlung der ÖHLA wurden von Anfang an durch die Schaffung eines sehr umfassenden Lehrwerks begünstigt. Vom ersten Direktor August Schiebe, dessen „Contorwissenschaft“ 1830 erstmals erschien und das in Neubearbeitung später vielfach aufgelegt wurde, reißt der Strom der von den Lehrern der ÖHLA herausgegebenen Lehrbücher bis in die Zeit des 2. Weltkrieges hinein nicht ab. Damit leistete die ÖHLA auch einen großen Beitrag zur Entwicklung der ökonomischen Wissenschaft in ihren Teildisziplinen.


Schwerpunkte waren: kaufmännische Buchhaltung, kaufmännisches Rechnen, Handelskorrespondenz in deutscher, englischer, französischer, spanischer und russischer Sprache, Warenkunde, aber auch neu aufkommende Disziplinen wie Wirtschaftswerbung, Stenographie usw. Eine Reihe von Lehrbüchern erlebte eine Vielzahl von Neuauflagen, von den jeweiligen Fachvertretern an der ÖHLA immer wieder überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Sie dienten vielen Generationen von Handelsschülern.


Zum „Klassiker“ wurde das Werk „Das Ganze der kaufmännischen Arithmetik“ von Friedrich Ernst Feller und Carl Gustav Odermann, das ab 1842 erschien und die Schule während ihres gesamten Bestehens in fast 30 Auflagen bis hin zur letzten Neubearbeitung durch Paul Prater (letzter Studiendirektor der ÖHLA) und Bruno Kämpfe begleitete.

Beispiele der Lehrbucharbeit

 
 
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